Meine MS

Seit 2011 habe ich die Diagnose Multiple Sklerose. Im Vergleich zu vielen anderen, für die die Diagnose ein Schock war, war sie für mich eine Riesenerleichterung. Schon eine gute Zeit vor meinem Gleichgewichtsausfall, der alles ins Rollen brachte, fühlte ich mich immer wieder eigenartig und müde. Ja, die Müdigkeit und der Schwindel sind nach wie vor meine Hauptprobleme. Je nachdem wie müde ich dann noch bin, wie viel ich an dem Tag gemacht habe kommen dann noch Sensibilitätsstörungen oder Sehprobleme hinzu. Oder es kommt dann noch das Gefühl von einer tauben Gesichtshälfte hinzu.

 

Es ist nicht immer lustig, definitiv nicht. Es gibt oft und viele schwere Zeiten. Es wäre gelogen zu sagen, dass ich mich mit meinem Päckchen, das ich mit mir herumschleppe, zu 100 Prozent arrangiert hätte. Aber ich finde es auch wichtig, die positiven Sachen, wenn man das so sagen kann, zu sehen. Man lernt viel intensiver auf die Bedürfnisse seines Körpers zu hören und achtet darauf, gesünder zu leben. 

Und wenn man gefragt wird, hat man immer ein Thema, über das man viel reden kann. Auch das Verständnis von anderen wächst, wenn man von seiner Behinderung spricht. Ich habe gelernt, eigentlich sehr offen damit umzugehen, denn das erleichtert die Situation oft sehr.

Ich möchte ich euch hier auf meinem Blog gerne von meinem Alltag mit MS erzählen und euch ein Stückchen mitnehmen.